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Tony Caulfield Q & A 2008, Part 2: Antworten auf Eure Fragen
zu meinem 2. Buch "Du mußt sühnen - Dokumentation eines psychologischen Mordversuchs"
by Tony Caulfield, 24.07.2008 Hier nun der zweite Teil der "Q & A" (Question
& Answer) Artikel, in welchem ich auf Eure Fragen bezüglich der in meinem zweiten
Buch "Du mußt sühnen
- Dokumentation eines psychologischen Mordversuchs" geschilderten Ereignisse
eingehen möchte. Der Artikel ist deutschsprachig, da auch das Buch selbst bisher
nur in Deutscher Sprache erschienen ist. Im Rahmen dieses Textes nocheinmal
auf die sehr komplexen und bizarren Geschehnisse selbst einzugehen würde den Rahmen
sprengen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat und auch nicht ganz lesen möchte,
sich aber dennoch für diesen Beitrag interessiert, den verweise ich - zum besseren
Verständnis - auf den Klappentext von "Du mußt sühnen" auf der oben verlinkten
Seite des Buches und auf die Auszüge, welche auf amazon.de
zu lesen sind. Dazu einfach durch Anklicken der Vorwärts/Rückwärts-Tasten blättern.
Die Auswahl der auf amazon.de zu lesenden Seiten habe nicht ich getroffen
sondern der Verlag. So oder so wird durch die Leseproben sicher nicht alles auf
das ich hier eingehe verständlich werden; wohl aber gewinnt Ihr einen ungefähren
Eindruck vom Kontext. Vielen Dank an alle die das Buch bereits gelesen
haben (und/oder mich persönlich und auch die in dem Buch behandelte wahre Geschichte
kennen) für die Fragen nach meinem Befinden, meiner Sicherheit, neuen Erkenntnissen
über die Hintergünde und dem weiteren Verlauf der Dinge nach Veröffentlichung
von "Du mußt sühnen"! Sicher kann ich nicht alle zur vollsten Zufriedenheit
beantworten; dies ist bei derartigen Ereignissen schlichtweg unmöglich und viele
Fragen werden für immer offen bleiben. Wesentliche neue Erkenntnisse habe ich
seit der Veröffentlichung des Buches auch nicht hinzugewinnen können.
Hier also nun, wie versprochen, einige Antworten auf die am häufigsten gestellten
Fragen: Wie geht es Dir heute? Hat sich Dein Gesundheitszustand
durch den Psychoterror gegen dich anhaltend verschlechtert? Danke,
mir geht es gut! Die Traumata, die solche Ereignisse naturgemäß immer auslösen,
äußern sich nicht in depressiven Phasen und anderen negativen Zuständen, welche
deutlich schlimmer wären als diejenigen, mit welchen ich bereits vor dem Angriff
jahrelang zu kämpfen gehabt habe. Ich hatte nach den Ereignissen (2006)
einige Zeit unter Posttraumatischer
Belastungsstörung (Post-traumatic Stress Disorder) gelitten. Dem ist schön
seit längerem nicht mehr so. Mein derzeitiger Lebensablauf wird nicht mehr hauptsächlich
von den Folgen der psychologischen Attacke gegen mich dominiert. Meine Gedanken
kreisen heute mehr um andere Dinge die mich beschäftigen. Schöne und eher unschöne
Dinge - wie das im Leben so ist. Bist Du / ist Dein Umfeld in
Gefahr? Kannst Du ohne Security nach draußen gehen? Trägst Du eine Waffe?, etc.
Das Leben und die Gesundheit meiner Freunde und anderer Menschen aus meinem
Umfeld ist meiner Einschätzung nach nicht mehr in Gefahr. Das gleiche gilt für
mich selbst. Sorry, ich kann nicht alle dieser Fragen konkret öffentlich
beantworten. Ein (tätlicher) Angriff auf mein Umfeld oder meine Person wäre nicht
ratsam.
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Ist nach der Veröffentlichung von "Du mußt sühnen"
noch etwas passiert, das mit dieser Sache zu tun hat? Unmittelbar
nachdem die Promotion für das Buch begonnen hatte, gab es auf einem Comedy-orientierten
Internetforum in dem ich regelmäßig schreibe eine anonyme Drohung gegen mich,
die als Morddrohung aufgefaßt werden kann, auf dem Niveau von: "...jetzt geht's
Dir an den Kragen..." Die hinzugefügten Verleumdungen ("Stalker", "Frauenbelästiger",...)
ließen keinen Zweifel aufkommen, aus welcher Ecke diese Drohung kam.
In Schreiben meines Anwaltes an Kirsten V. und an denjenigen, welcher aufgrund
seines Schreibstiles im Verdacht stand Urheber dieser Drohung zu sein, wurden
beide aufgefordert sämtliche Drohungen sowie die Verbreitung unrichtiger Tatsachen
unverzüglich und endgültig einzustellen. Von dem mutmaßlichen Urheber
der Drohung/Verleumdungen kam keine Reaktion. Kirsten V. hat ihrerseits durch
einen Anwalt antworten lassen und dabei implizit die unwahre Behauptung, ich habe
sie "belästigt" nocheinmal wiederholt, sich jedoch der ursprünglichen weiteren
Behauptungen, die mir damals im Krankenhaus von H. übermittelt worden waren (ich
habe sie verfolgt, "tyrranisiert", ihr Leben bedroht, etc.) enthalten.
Bezeichnenderweise beinhaltete das Schreiben keinerlei "Beweise" (etwa Textstellenzitate
mit belästigendem Inhalt) für die Vorwürfe...da solche nicht existieren und Kirsten
V. offenbar vor den Konsequenzen einer Beweismittelfälschung zurückgeschreckt
ist. Hingegen hatte sie meine auch in "Du mußt sühnen" veröffentlichte
E-mail an sie hinzufügen lassen, welche zwar - meinem damaligen nervlichen Zustand
entsprechend - wirr und verzweifelt aber in keinster Weise belästigend oder bedrohend
ausgefallen war und Reuebekundungen enthielt, die sich einzig auf meine eher milden
(niemals obszönen, belästigenden, bedrohenden) Unfreundlichkeiten während unserer
Schulzeit bezogen - ihr selbst bewußt aber für Außenstehende nicht unbedingt erkennbar.
Ebenso lagen Kopien des Klappentextes von "Du mußt sühnen" und der auf amazon.de
veröffentlichte Autoreninfo bei. Was sie damit zu bezwecken versuchte, darüber
kann nur spekuliert werden. Es ist vermutet worden, daß sie vermitteln wollte:
"Meine Wirkung auf Menschen ist derart enorm, daß ich in der Lage bin jemandem
Deine Version der Ereignisse in Kurzfassung vorzulegen und diese Person dennoch
dazu zu bewegen *mir* glauben zu schenken. Dein Buch schützt Dich nicht vor meinen
Diffamierungen." Zudem sollte vermutlich eine (emotionale) Reaktion meinerseits
provoziert werden, wohl auch um ihre, in dem Schreiben übermittelte Behauptung,
ich wolle - entgegen der ausdrücklichen und von meinem Anwalt klar formulierten
Aufforderung mich in Ruhe zu lassen - auf diese Weise wieder "mit ihr in Kontakt
treten", nach außen hin als zutreffend hinzustellen. Diese teils manipulative,
teils sehr bizarre Handlungsweise mag auch eine Art von "Projektion" nahelegen,
wie sie bei solchen Täter(inne)n gemeinhin bekannt ist. Allerdings glaube ich
persönlich nicht, daß eine solche - die psychologischer bzw. psychotischer Natur
wäre - in ihrem Falle vorliegt, sondern sehe darin allenfalls den erneuten Versuch,
mich als gefährlichen "Psychopathen" charakterisieren zu wollen oder sich selbst
im Falle einer weiteren Strafverfolgung als äußerst wirr und nicht zurechnungsfähig
hinzustellen. Letzteres scheint - sehr offensichtlich - ganz und garnicht
der Fall zu sein. Es ist durch ihre Reaktion nocheinmal sehr offenkundig geworden,
daß sie bewußt gehandelt hat und selbst weiß, daß sie lügt. Wer Morddrohungen
oder auch "nur" Belästigungen per Post enthält, wird dies auch auf dem üblichen
Wege zur Anzeige bringen, die entsprechenden Beweise vorlegen und damit Erfolg
haben. Auch ein "Problem verzerrter Wahrnehmung" würde eine Person, die tatsächlich
glaubt verfolgt oder bedroht zu werden, dazu veranlassen in irgendeiner Form ihre
vermeintlichen Beweise für diese Vorstellung vorzulegen, sei es in einem Gerichtsverfahren
oder in den Medien. Wir haben ihr Schreiben unbeantwortet gelassen um
ihr nicht das Gefühl zu vermitteln, sie habe noch psychologischen Einfluß auf
mich. Seither ist nichts mehr geschehen, was auf weitere Aktivitäten seitens Kirsten
V. hindeuten könnte. Könnten die Leute, die Lügen über Dich zum
Opfer gefallen sind nicht irgendwann "von selbst" die Wahrheit erkennen? Würdest
Du ihnen vergeben, wenn sie sich entschuldigten? Wie wahrscheinlich
es ist, daß den Betroffenen nach dieser recht langen Zeit noch das sprichwörtliche
Licht aufgeht, kann ich nicht beurteilen. Ich verhalte ich mich hier passiv ohne
abwartend zu sein. Eine Entschuldigung erwarte und erhoffe ich nicht;
wenn sie käme würde ich verzeihen können, aber keinen Wert mehr auf weiteren Umgang
mit Menschen legen, deren Verhalten mir gegenüber, für mich in solchem Maße unnachvollziehbar
gewesen ist und deren Gegenwart mich an diese Ereignisse unmittelbar erinnert.
Wenn Kirsten V. selbst irgendwann ihre Taten bereuen und sich entschuldigen
würde... Siehe meine Antwort auf die vorherige Frage. Das gleiche
gilt auch hier. Ihre Schuld mag zwar weit schwerer wiegen als die derjenigen,
die selbst getäuscht wurden und somit auch letztlich "Opfer" sind. Jedoch selbst
die Täterrolle einzunehmen und jede Kommunikation mit ihr zu verweigern würde
mich auf das Niveau ihres damaligen Handelns herabsetzen, also wäre dies kein
gangbarer Weg, der mir entspräche. Wollte sie sich und ihr Verhalten
erklären (was mit unmöglich scheint), so hätte sie es jedoch schon längst getan.
Die Frage stellt sich mir selbst also nicht. Fürchtest Du "infiltriert"
zu werden? Könnten unter Deinen neuen Kontakten Leute sein, die im Auftrag dieser
Frau handeln? Nein. Ich fürchte keine "Infiltration", fühle mich
nicht "unterwandert". Nach allem was passiert ist weise ich den Gedanken nicht
per se als abwegig zurück. Allerdings sehe ich keinen Anlaß mehr zu glauben, daß
dies geschehen könnte. Kirsten V. ist gescheitert und weiß es. Ich lebe
und habe mich auf legitime, zivilisierte Weise gegen ihre Lügen verteidigt. Das
Risiko, daß weitere Versuche mich in irgendeiner Form anzugreifen, schiefgehen
könnten und sie mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen hätte, möchte sie offensichtlich
nicht eingehen, sonst hätte sie es schon längst getan. Könnte
x aus Internetforum xy, wo Du regelmäßig schreibst, nicht mit Kirsten V. zu tun
haben bzw. sie selbst unter anderem Namen sein?, etc. Diese Frage
ist erstaunlicherweise nicht totzukriegen unter den Fans der Comedy-orientierten
Foren auf denen ich hin und wieder aktiv bin. Die Antwort ist: nein! Jede Sorge
diesbezüglich ist vollkommen unbegründet. "Zickereien" in anonym gehaltenen
Foren sind nicht ungewöhnlich, harmlos und sollten nicht überbewertet werden.
Was in "Du mußt sühnen" beschrieben ist, spielt in einem anderen Stadion. Zusammenhänge
mit Geplänkel auf irgendwelchen Internetforen bestehen nicht.
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Gibt es neue Erkenntnisse darüber, was diese Frau
zu ihren Taten bewegt haben könnte? Muß jemand der "motivlos" böses tut nicht
zwangsläufig (geistes)krank sein? Was gibt es jemandem sowas zu tun? Kann jemals
auch nur ein Funken Gutes in einem Menschen gewesen sein der sowas tut?, etc.
Verständlicherweise gehören diese und ähnlich geartete Fragen zu den häufigsten.
Der Übergang zu philosophischen Betrachtungen über das Wesen des Menschen an sich
ist fließend. Auch ich habe mir diese Fragen oft gestellt. Leider kann ich sie
nicht beantworten und werde das sicherlich auch nie können. Neue Erkenntnisse
bzgl. ihrer Motive gibt es nicht. Menschen können sich aus den unterschiedlichsten
Gründen wandeln und mitunter ins genaue Gegenteil dessen verkehren, was sie einst
waren oder was wir in ihnen sahen. An "böse geborene" Menschen (genetisch bedingte
Kriminalität, "Natural Born Killers", etc.) glaube ich persönlich nicht.
Ob Menschen, die Freude am Leid anderer empfinden und dieses bewußt auslösen,
zwingend "geisteskrank" sein müssen, oder ob soetwas wie "das Böse" existiert
und von einem Menschen Besitz ergreifen kann...das kann ich - nach wie vor - nicht
beantworten. Im Falle von Kirsten V. glaube ich an einen extremen und
umfassenden Wandel ihres Charakters und Wertesystems, ausgelöst durch physische
Verletzungen oder Erkrankungen im Gehirn oder durch extreme Lebenserfahrungen.
Nein, ich glaube nicht, daß "nie ein Funken Gutes in ihr gewesen sein kann".
Ihren Wandel empfinde ich als den tragischen Niedergang einer Person mit einstmals
liebenswerter Persönlichkeit und gutem Charakter. Wer sie einmal gewesen ist starb
mit dem Tode ihrer Persönlichkeit. Die Person die sie heute ist wird mir immer
fremd bleiben, aber ich wünsche ihr, daß noch etwas "Gutes" in ihr überlebt hat
und irgendwann wieder die Überhand gewinnen wird um sie ins Leben zurückzuholen.
Vielleicht wird sie [Kirsten V.] wieder "anders"? Vielleicht hat
sie zuviele Medikamente, (...) genommen? Vielleicht braucht sie (psychiatrische)
Hilfe? Ob eine Rückkehr ihrer früheren, zersetzten Persönlichkeit
möglich ist kann ich nicht beurteilen. Die Psychologie kennt verschiedene Grade
von "Dissoziation" - grob gesagt eine Persönlichkeitsstörung bzw. -"zersetzung"
- und manche davon bewegen sich sicher im heilbaren Bereich. Spekulationen
bzgl. des Konsums von Medikamenten oder anderen Substanzen als Auslöser ihres
Zustandes/Verhaltens sind legitim, aber letztlich auch nur das: Spekulation.
Ja, ich halte es für wahrscheinlich, daß sie Hilfe oder Orientierung in irgendeiner
Form benötigt. Allerdings sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, den Versuch
zu unternehmen in irgendeiner Weise auf sie einzuwirken oder ihre Entwicklung
beobachten zu lassen. Die Verantwortlichkeit für das Erkennen ihres "Zustandes"
und Versuche ihr zu helfen, liegen bei ihrem unmittelbaren Umfeld, zu dem ich
keinerlei Kontakte unterhalte und dies auch nicht möchte. Der Schutz meines eigenen
Umfeldes muß hier vorrangig sein, zumal ich nicht in der Lage bin sie von dem
zu befreien, wasimmer ihr Verhalten ausgelöst haben mag.
"Du mußt sühnen"
wird weniger beworben als...[andere Projekte] - fürchtest Du, diese Sache weiter
öffentlich zu kommentieren könnte die Situation eskalieren? Nein.
Rufmord öffentlich zu machen reduziert gemeinhin das Risiko, daß solche Aktivitäten
weiter betrieben werden; zumindest seitens derjenigen, welche selbst wissen, daß
sie Unwahrheiten verbreiten und sich damit strafbar machen. Daß "Du mußt
sühnen" weniger promotet wird als andere Projekte liegt schlicht daran, daß das
Buch nicht mehr zu den aktuellen Dingen gehört die mir am Herzen liegen. Darüberhinaus
möchte ich mich nicht mehr als nötig an die Ereignisse, welche es schildert, erinnern.
Dies geschieht oft genug, auch ohne den Versuch, dieses Buch exzessiv zu vermarkten.
Häufig wiederkehrende Fragen zu beantworten liegt im Rahmen dessen, was ich
mit einem ausreichenden Abstand zu den traumatisierenden Begebenheiten tun kann.
Gegen Ende des Monats werde ich hier Lyrik veröffentlichen, welche noch einmal
von dieser Sache inspiriert wurde. Danach wende ich mich neuen Inspirationen zu.
Stetig weiteres, intensives Befassen mit der Materie bringt keine neuen Erkenntnisse
und wäre daher auch nicht konstruktiv. Gedanken zu den in "Du mußt sühnen" beschriebenen
und analysierten Vorgängen immer wieder künstlerisch zu verarbeiten führte zu
einer Redundanz des Schaffens und somit letztlich zur Stagnation. Wir
alle müssen uns prägende Lebensabschnitte irgendwann zurücklassen können und neue
Wege beschreiten. Part 1 of the Tony Caulfield Q & A 2008 dealt
with your question "What
Happened to "Gery Greene" and the "UVL Filmproduction International" Scam?"
Part 3 will deal with your questions regarding my upcoming projects.
Stay tuned. Love & Peace, Tony Writing
|| Articles | Tony Caulfield
Q & A 2008, Part 2: Antworten auf Eure Fragen zu meinem 2. Buch "Du mußt sühnen
- Dokumentation eines psychologischen Mordversuchs" |