DIRK WOICIECH =[ STORY/SCREENPLAY >
Dirk Woiciech hat das Drehbuch
für 'Evil Knights' entwickelt und geschrieben.
Dirk Woiciech: "Der Produzent Ingo
Trendelbernd wollte einen abendfüllenden Horror Film
produzieren und suchte noch nach der richtigen Idee. Gerd
Richter lieferte ein Exposé zu einem Stoff mit dem Titel
'Deadly Forrest' - einem Backwood Slasher im Stile der 80er
Jahre Horrorfilme wie 'Freitag der 13.', 'Camp des Grauens'
oder 'The Burning'.
Ingo Trendelbernd hatte eine Bedingung - in dem Film sollten
Ritter vorkommen."
Nach einigen Treffen schrieb Dirk Woiciech eine erste Drehbuchfassung
basierend auf dem 1 ½ Seiten langem Exposé von Gerd Richter.
Aus der ersten Fassung mit dem Titel 'Deadly Forrest Screamin`'
wurde dann 'Evil Knights'.
Dirk Woiciech: "Der Produzent wollte einen schmissigen Titel
der an Vorbilder wie 'Evil Dead' und 'Demon Knight' erinnern
sollte."
Dirk Woiciech schrieb die Geschichte um die dämonischen
Ritter mit viel Liebe zum Genre und vielen Hommagen und
Insider Gags, die eine Verbeugung vor den Meilensteinen
des Genres sind. Nun sollte die Geschichte auch nicht nur
abkupfern, sondern neue, 'frische' Elemente enthalten.
Dirk Woiciech: "Auf einer Rom Reise besuchte ich die Schatzkammer
des Vatikans. Hier waren sehr viele Schätze und Relikte
der Kirche untergebracht. Unzählige Knochenfragmente von
Heiligen und anderen bekannten Persönlichkeiten wurden ausgestellt.
Ich fragte mich, ob der Vatikan wirklich alles ausstellt.
'Was wäre wenn Jesus nicht zum Himmel aufgefahren wäre und
der Vatikan seine Gebeine versteckt???' - das war die ausschlaggebende
Frage für das Motiv der Ritter in 'Evil Knights'."
Dirk Woiciech wollte schon seit seinem siebten Lebensjahr
Regisseur werden. Seitdem er 1983 im WDR die Jack Arnold
Reihe gesehen hatte, stand der Berufswunsch fest.
Nach den Filmen wie 'Tarantula' und 'Gefahr aus dem Weltall'
erzählte der Regisseur Arnold im Fernsehen von den Dreharbeiten.
"Das will ich auch machen", sagte sich der kleine Dirk und
hielt seit dem an seinem Plan fest.
Über die Jahre sammelte er ein ungeheures Wissen über Film
und Fernsehen an. Die größten Einflüsse auf diesem Weg waren
wohl neben den Arnold Filmen John Carpenter's 'The Fog',
Miller's 'Mad Max' und Hawk's Produktion von 'The Thing'.
Heute ist Dario Argento Dirk's erklärtes Vorbild und sein
Lieblingsfilm 'Suspiria'.
1995 nahm er das Studium an der Kunsthochschule für Medien
in 'Audiovisuellen Medien' auf, das er 2000 mit Diplom abschloss.
In dieser Zeit entstanden unter anderem die Kurzfilme 'Mission
Omega' und 'Evil Love' die auf der DVD Kompilation Torsil
Ultra - The Attack of the One Foot Killersocks veröffentlicht
wurden.
Dirk Woiciech: "Seit meinem Abschluss versuchte ich in der
Branche Fuß zu fassen, was gar nicht so einfach war. Oft
genug musste ich mir anhören, dass Studentenfilme nicht
als Referenz angesehen werden. Obwohl diese Filme selber
von mir geschrieben, inszeniert und produziert wurden, wurde
mir die 'Erfahrung' im Filmemachen abgesprochen. Andere
Studenten, die 'Preise' gewonnen hatten, fanden leichter
den Weg."
Während der letzten Jahre wurden Drehbücher geschrieben,
Konzepte und Ideen entwickelt mit denen Dirk Woiciech in
ganz Deutschland unterwegs war.
Dirk Woiciech: "Ablehnung und geschlossene Türen waren an
der Tagesordnung - man wurde von den 'Profis' nicht ernst
genommen. Deshalb nahm ich auch Praktika bei professionellen
Produktionen an (z.B. 'Familienkreise' von Teamworkx), um
dann festzustellen: Auch die 'Profis' kochen nur mit Wasser.
Diese Produktionen werden genau so wie 'Studentenfilme'
produziert und inszeniert. Einziger Unterschied: mehr Geld."
Ende 2002 kam die Wende. Dirk Woiciech drehte zusammen mit
Sven Schaller die Dokumentation über eine Kölner Obdachlosenzeitung:
'Querkopf - Ein Ausweg mit Zukunft', seine zweite dokumentarische
Arbeit neben 'Scato - Nachrichten aus dem Mittelalter' einem
Kurzfilm über 'Live Rollenspieler'.
2003 konnte Dirk Woiciech eine Produktionsfirma für den
Stoff zu dem Kinderabenteuerfilm 'Die Teufelsklippen' finden.
Die Dortmunder Filmfirma arbeitet zur Zeit and der Finanzierung
dieses Kinoprojektes.
Mit 'Ein Hase in der Metro' entwickelte Dirk Woiciech auch
noch das Konzept einer Kinderserie für's Fernsehen im Auftrag
einer Kölner Produktionsfirma.
Im Sommer 2003 wurde dann das erste Spielfilm Drehbuch von
Dirk Woiciech verfilmt: 'Evil Knights'. Nebenbei unterstützte
der Autor das Projekt auch mit seiner Erfahrung, seiner
Ausbildung und stand Regie und Produktion als Assistenz
zur Seite.
Dirk Woiciech: "Die dreiwöchigen Dreharbeiten waren anstrengend
- jedoch machbar. In 20 Drehtagen wurde ein Spielfilm abgedreht,
der sich vor anderen Independent- und auch vergleichbaren
TV Produktionen nicht zu verstecken braucht."
Bei den Dreharbeiten zu 'Evil Knights' entwickelte der Produzent
Ingo Trendelbernd eine Idee für ein 'No Budget' Projekt,
das lose auf dem Rape & Revenge Thriller 'Blood Angel' basiert.
Dirk Woiciech schrieb in zwei Wochen unter einem Pseudonym
das Drehbuch zu 'Blood Angel 2', der im Herbst 2003 in 9
Drehtagen realisiert wurde.
2005 erscheinen dann zwei Filme nach Drehbüchern von Dirk
Woiciech. Das nächste ist bereits in Arbeit: 'Dirty War'
(AT) soll 2004 entstehen und ist ein Action Thriller im
Stile der italienischen Polizeifilme der 70er und 80er Jahre.
In 2005 führte Dirk Regie bei Teilen von Lee/Leroc's
Horror/Comedy Feature 'The Unbelievable Terror'.
Zur Zeit arbeitet Dirk auch an der Realisierung eines Traumprojektes,
bei dem er auch gerne wieder Regie führen will - natürlich
ein Horrorfilm.
Zum Buch von 'Evil Knights' sagt der Autor folgendes:
"Ich wollte nicht das die Charaktere austauschbar sind und
nur als Kanonenfutter dienen. Die Figuren in 'Evil Knights'
haben alle individuelle Züge und Eigenschaften. Wenn einige
der Figuren 'in's Gras beißen' wird es weh tun, auch dem
Zuschauer, der sich an die Figuren gewöhnt hat und mit ihnen
mitfiebert.
Ich denke, wir haben mit diesem Film das Genre nicht neu
erfunden, bieten jedoch spannende Unterhaltung für alle
Horror Fans und solche, die es noch werden wollen.
Alle bei diesem Projekt - Schauspieler und Crew - haben
gezeigt, was mit wenig Geld und viel Enthusiasmus möglich
ist. Bei diesem Projekt hat sich der Nachwuchs gefunden,
vor dem die 'Etablierten' Angst haben sollten."
Kontakt mit Dirk Woiciech kann man über seine Homepage www.woiciech.de
aufnehmen.